Mit unserem Hovawartrüden Asko vom Frohnauer Feld fing die Liebhaberei für den Hovawart an.
Nach der Nachzuchtbeurteilung mit seinen Geschwisternin Berlin und einer Ausstellung in der Jugendklasse ebenda sowie der Ablage der Jugendbeurteilung kam die Arbeit auf dem Hundeplatz um ihm den nötigen Gehorsam und die persönliche Bindung zu vertiefen. Wir wurden ein tolles Team was sich im Ausbildungsbereich dahingehend äußerte dass er sich schon sehr freute wenn wir zum Hundeplatz einbogen um zu arbeiten.
Asko hatte bis zum Jahr 98 alle Zuchtvoraussetzungen erfüllt. Die Jugendbeurteilung mit 12 Monaten und die ZTP mit 20 Monaten. Auch waren mehrere erfolgreiche Begleithundprüfungen sowie die Ausdauerprüfung abgelegt worden. Durch die gute Vorbereitung auf dem RZV Platz in Delmenhorst Adelheide für die Begleithundprüfung sowie die Vorbereitung auf die VPG 1 durch Herrn Ingo Blome dem ich hier nochmals meinen herzlichsten Dank aussprechen möchte konnten die Prüfungen gar nicht schief gehen und so war unser Rüde immer mit Freude bei der Arbeit was sich bis ins hohe Alter gleichbleibend stabil hielt.1998 belegten wir 1 Jahr Agility mit Asko was das Schönste für ihn war denn dort konnte er die Mentalität des Hovawart ausleben und zeigen das er auch Köpfchen hat.
Da wir immer noch züchten wollten bekamen wir am 28 August 1998 unseren dritten Hovawart eine schwarze Hündin sie heißt Calvi von Ascona und da sie als Welpe im Haus allein war hatten wir das Glück eine Hündin aus dem gleichen Wurf ihr Name ist Caramba bis zum 7 Monat mit aufziehen zu können. Danach wollte die Besitzerin den Junghund abholen da das Veterinärgesetz von Schweden nicht die Einfuhr junger Welpen ohne Tollwutimpfung und Bluttest zuließ. Da wir in dieser Zeit die Hündin doch sehr lieb gewonnen hatten entschlossen wir uns den Hund persönlich vorbeizubringen um ihn mit gutem Gewissen den Besitzern aushändigen zu können.
Caramba ging am ersten Tag der Übergabe mit den Besitzern ins Haus um bei ihrem neuen Rudel zu bleiben und wir waren im Gästehaus auf dem gleichen Grundstück für einige Tage untergebracht .Als wir am nächsten Morgen erwachten und Hundegebell aus dem Garten vernahmen schaute uns auch schon Caramba auf den Hinterpfoten stehend durch das Schlafzimmerfenster an. Das tat sie jeden Morgen in der Zeit unseres Besuches sie wusste aber sehr wohl dass ihr neues Zuhause in Schweden war.
Und so wuchs Caramba heran. Der Besuch der Welpenschule im RZV konnte ihr einiges vermitteln. Bei der Nachzuchtbeurteilung konnte sie ihre Geschwister wiedersehen.
Bei dem Urlaub im nächsten Frühjahr fuhren wir, da uns Schweden von der Natur und den Menschen sehr gefiel wieder dorthin.
Während unseres Aufenthaltes hatte eine Züchterin mit ihrer heißen Hündin ein Problem mit dem Deckrüden. Die blonde Hündin heißt Lintrollets Qristall
Nach Prüfung der Ahnentafeln sowie der bis dato bekannten Krankheiten aus dieser Verpaarung und nach versuchter Einholung der telefonischen Deckgenehmigung entschlossen wir uns da alle Zuchtvoraussetzungen erfüllt waren zum Deckakt.
Das Ergebnis konnte man 8 Wochen später im Internet unter Mytologins „ A Kullen“ sehen. 7 hübsche Welpen alle sm kein blonder obwohl die Mutter blond ist.
7 Wochen später entschlossen wir uns den Wurf zu besichtigen den unser Rüde Asko als 1. Wurf in seiner Zuchtgeschichte gezeugt hatte. Es war eine lustige Meute. Da in den Tagen schon Welpen abgegeben wurden konnten wir nur 3 Welpen sehen.
Bei der Hündin Asynja war es Liebe auf den ersten Blick obwohl wir keinen 4 Hovi wollten waren wir von da an Eigentümer von Vieren.
Da wir ohne Ausnahme immer mit unseren Hunden vereisen musste ich zum wiederholten Mal mehr Boxen für den sicheren Transport im Auto anfertigen.
In den nächsten Monaten kam eine Deckanfrage aus Frankreich mit der Genehmigung des RZV für das darauffolgende ½ Jahr .Auf der CACIB Schau in Paris 1999 konnten sich Neige & Asko beschnuppern.
Decktag war am Tag der Sonnenfinsternis bei uns in Bremerhaven. Das Ergebnis waren 11Sm Welpen alle gesund und fidel als wir sie mit 6 Wochen besuchten. P.- Des Trois Petis Diables
Unser erster eigener Wurf mit unserem Zwingernamen
„A - von Contra Milese „ war leider ein Unfall!
Nachdem wir aus beruflichen Gründen Februar 2001 von unserem Geburtsort Bremerhaven nach Elzerath in den Hunsrück zogen und die im Vorjahr durch die Hundehysterie abgesagte ZTP im März 2001 nachgeholt werden sollte bekamen wir einen Platz und wollten diese zwischen unserem Umzug und in neuer Umgebung ablegen was aber nicht gelang da der Hund sich nicht innerhalb des vorgeschriebenen Zeitrahmen messen ließ. Die Körmeisterin brach die ZTP ab und sagte es würde keine Eintragung in die Ahnentafel geben. Aufgrund des Protestes der Ausstellungsleitung wurde das Ergebnis aber doch eingetragen und erst später nach Einreichung einer Beschwerde anuliert.
Nur wurde bis heute leider nicht das Ergebnis aus der EDV getilgt.
Unsere Hündin bekommt regelmäßig im Abstand von 6 Monaten ihre Hitze so hätte sie auch wieder im Juni 2001 kommen müssen .Da wir in den Monaten davor viele Arbeiten am Haus zu erledigen hatten ließen wir tagsüber Calvi und Asko in den frisch Erichteten Freilauf. Erst als uns im Folgemonat das ausbleiben der Hitze und ihr verändertes Verhalten auffiel gingen wir zum Veterinär und ließen ein Ultraschallbild anfertigen auf dem einige Föten zu sehen waren. Umgehend wurde der Verein über den Unfall durch die verschobene Hitze und dessen Ergebnis informiert.
Da nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte das nicht auch ein fremder Rüde und mein Asko das Vatertier sein konnten wurde ein Vaterschaftstest von Asko und den Welpen verlangt und durchgeführt. Auch waren die Ahnentafeln doppelt so teuer. Das Ergebnis des Vaterschaftstest belegte das mein Rüde der Vater war.
Anfang Juni fuhren wir zu einem genehmigten Deckakt nach Schenefeld die Hündin Kuba vom Campemoor sollte ihren ersten Wurf mit unserem Rüden Asko haben. Nach der Tragzeit hatte sie 5/sm und 4/s Welpen.
Das war der C. Wurf von den Wikingern.
Nach dem Deckakt fuhren wir nach Gävle (S) weiter damit Asko die Hündin Caramba von Ascona decken konnte. Ich blieb bis über die Mittsommernachtfeier dort und konnte die schwedische Gastfreundschaft in Anspruch nehmen. Nach der Tragzeit wurden 12 Welpen geboren. Das wurde der Hofriket´s M. Wurf
6 Wochen später besuchten wir den Wurf genauso wie den Wurf von Kuba vom Campemoor.
Wir waren mit dem Ergebnis zufrieden und konnten mit den kleinen Welpen spielen.
Im Januar 02 bekamen wir eine Anfrage aus den Niederlanden Texelwart´s Iluster Ivita sollte belegt werden und die Daten für eine Verpaarung waren gut sodass die Hündin nach der Anreise belegt und als Ergebnis 8Welpen sm zustande kamen. Im Alter von 7 Wochen besuchten wir auch den Wurf“ van het Arenven“ in Holland.
Ende Februar kam die Hündin Fabel von der Leimbachmühle zu uns um von unserem Asko belegt zu werden, aus dieser Verbindung kamen 9 sm Welpen hervor.
Da wir nicht während der Welpenzeit zu Besuch kommen konnten fuhren wir zur Nachzuchtbeurteilung des I Wurfes von der Leimbachmühle.
Nachdem die Hündin alle erweiterten Zuchtvoraussetzungen in Schweden erfüllt hatte wurde Hundehochzeit in Südfrankreich gefeiert nachdem die genehmigenden Stellen in Schweden und Frankreich für die Verpaarung ihr ok gaben. Nun konnte KORAD Mytologins Asynja in Deutschland eingeführt werden und war die Mutter unseres B- von Contra Milese Wurfes. Der tolle Rüde war Odin des Leus Altiers. Der 1. Wurf von Asynja Anfangs 2002 wurde unter Betreuung des Zuchtwartes unserer Landesgruppe vom RZV betreut.
Nach der Abwicklung des Wurfes wurde festgelegt dass die Hündin auch in Deutschland ihre ZTP ablegen müsse da der RZV noch nichts über die Qualitäten der Hündin in der Vergangenheit gesehen hatte.
Da sie den Mentaltest und die schwedische Körung bereits mit einem guten Ergebnis bestanden hatte und auch in Frankreich den TAN Test absolvierte waren in diesen beiden Ländern die Zuchtvoraussetzungen erfüllt.
Im April 02 hatten wir noch eine Empfehlung für eine Verpaarung mit Baccara vom Eickreben bekommen der wir nachkamen. Das Ergebnis waren 5sm und 5 s Welpen. Dies war der A. Wurf vom Blockhaus .Beim Besuch im Alter von 7 Wochen brachten wir unseren eigenen Welpen aus unserem B Wurf mit damit auch mal ein blonder dabei ist.
Im August besuchte uns Alicia vom Yorker See die im Rahmen der Zuchtplanung unserer Landesgruppe aufgrund der guten Zuchtwerte belegt wurde. Das Ergebnis waren 5 sm Welpen des A. Wurfes von Buhilo . Auch dort konnten wir erst zur Nachzucht anreisen und die tollen Junghunde in Augenschein nehmen.
Da die Hündin in den anderen Ländern schon ihre ZTP erfüllt hatte bestand der RZV nur auf eine erfolgreich abzulegende ZTP was wir sodann erfüllten. Sie wurde dann im Dezember 2003 neu belegt. Für diese Verpaarung hatten wir uns Akim vom Illtal ausgesucht der sehr gut passende Zuchtdaten hat. Das Ergebnis waren 10 muntere Welpen die am 10.02.2004 unseren C - von Contra Milese ergaben.
Da der Hunsrück nicht das beste gesundheitliche Klima für meine Frau war bewies sich in den nächsten Monaten und so fuhr meine Frau da sie nicht mehr Berufstätig war zu unserem kleinen Anwesen auf der Insel Korsika und war nur sporadisch noch im Hunsrück. Da Calvi von Ascona bei meiner Frau lebt legte sie in Frankreich ihre Zuchtvoraussetzungen bei der Clubschau in Etampes ab, auch wurde der Hund dort Konfirmiert und die Ergebnisse dem SCC mitgeteilt der daraufhin französische Zuchtpapiere ausstellte. Der zweite“ U Corinna Burr „ und dritte Wurf „ V Corinna Burr „von Calvi wuchs in Frankreich auf und wurde auch dort geboren. Der Deckrüde war“ Natch de Trois Petits Diables“ Es waren wunderschöne Welpen und sind ebensolche erwachsenen Hunde geworden von denen einige in die Zucht gegangen sind.
Vom letzten Wurf behielt meine Frau eine schwarzmarkene Hündin. Der Name ist Venus-Terra Corsa
Als wir im August 2004 nach Schweden mit unseren Hunden in Urlaub fuhren nahmen wir die Hündin „ Djule von Ascona“ die gerade in Hitze gekommen war mit um sie mit dem norwegischen Rüden „ Robenhofs Ackapone Apache“ zu verpaaren .Nach der Blutabnahme durch den Veterinär der die Blutprobe von der norwegischen Grenze nach Uppsala mit dem Flugzeug bringen ließ um den optimalen Deckzeitpunkt zu bestimmen. Zwei Tage später sollte der optimale Zeitpunkt sein .Tagsüber badeten wir mit unseren und dem Gasthund da wir Außentemperaturen von 38° C. hatten. Erst kurz vor Sonnenuntergang führten wir das Brautpaar zusammen und der Rüde bemühte sich redlich aber da die Außentemperatur immer noch so hoch war trennten wir uns an diesem Abend wieder unverrichteter Dinge und trafen uns am darauffolgenden Tag zum Deckakt wieder .An diesem Tag hatte das Brautpaar Erfolg und wir konnten das Deckformular abschließen. Nach dem Urlaub wurde die belegte Hündin wieder unseren Freunden übergeben und sie warf im Oktober ihre Welpen. Eines der tollen Welpen ist“ Vacca de Trois Petits Diables“ eine blonde Hündin die unser sechster Hovawart wurde.
2005 fanden wir ein Haus mit Grund im sonnigen Elsass und meine Frau war wieder dichter bei mir .Ich hatte aus beruflichen Gründen eine kleine Wohnung in Saarbrücken sodass für mich meine Zuchtstätte im Hunsrück nicht mehr vorhanden war.
Calvis bis dato letzter Wurf unter dem nun von ihr im SCC beantragten eigenen Zwingernamen „ de Terra Corsa Hof “ war nicht so glücklich verlaufen. Alle acht Welpen waren gesund und hatten eine schöne Welpenzeit es war der „ A“ Wurf de Terra Corsa Hof „(2005) Der Deckrüde war“ Rufin des Trois Petits Diables“. Leider hatten wir nur Interessenten für Hündinnen und die Verteilung war leider Unausgeglichen .Wir hatten 6 Rüden und 2 Hündinnen das bewirkte das unsere tollen Rüden da der Wurf auch noch im Winter fiel länger bei uns sind ,denn in Frankreich gibt es nicht wie in Deutschland eine Welpenvermittlung. Die Welpenvermittlung des RZV verwies ausdrücklich auf den französischen Verein.
KORAD Mytologins Asynja habe ich meiner Frau zur Zucht überlassen da ich im Moment keine Zuchtstätte in Deutschland habe und die Hündin eine 2jährige Pause hatte.
Ende Nov.2005 wurde Asynja mit dem Rüden Ucker des Trois Petits Diables verpaart und sie warf im Februar 2006 fünf tolle temperamentvolle Welpen. Asynja betreute ihre Meute liebevoll.
Alle fünf fanden in und um Frankreich ihre neuen Besitzer.
Die Zukunft wird zeigen was aus ihnen wird.
In den letzten Jahren haben wir unsere Ausstellungsbemühungen eingeschränkt da unsere tollen Hovawarte bei vielen Interessierten bekannt sind und Asko allein bei 60 Ausstellungen in Deutschland und dem europäischen Ausland den verschiedenen im FCI als Fachrichter zugelassenen Richtern zur Begutachtung vorgestellt wurde. Die Ergebnisse sind in der RZV Ahnetafel nachzulesen und durch die menge der errungenen Pokale im Schrank nachzusehen. Er ist Niederlandchampion,Winner98, Francechampion und Luxchampion.
Zonza ist bereits mit 9 Monaten Europajugendsiegerin in Kopenhagen 1997geworden.und hat den VDH Champion errungen. Da wir immer mit allen Hunden vereisen waren regelmäßig alle dabei und es wurden nur einzelne ausgestellt.
Auch die in den verschiedenen europäischen Ländern abgehaltenen Zuchttauglichkeitsprüfungen sind sehr interessant und wurden von uns im Rahmen unserer Zuchttätigkeiten in den verschiedenen Ländern besucht und auch unsere Hunde machten die in den Ländern vorgeschriebenen Prüfungen um die verschiedene Mentalität zwischen den Hunden der verschiedenen Länder aufzuzeigen.
In Schweden sind wir zum Mentaltest des Hovrikets M.- Kullen gefahren und haben an zwei Tagen 10 von Askos 12 Kindern den Test machen sehen und dieses im Film festgehalten .Man kann sehen das nicht alle Junghunde gleich waren und die zwei die mir am besten mental gefielen werden dort jetzt zur Zucht eingesetzt.
Die neu in den RZV eingeführte Hündin aus Schweden Erotiken´s blond Frostangel ist ein Enkel von unserem Asko.